Beinvenenthrombose

Wiedereröffnung des tiefen Beinvenensystems nach einer tiefen Beinvenenthrombose

Abklärung wegen vermehrter Schwellung am rechten Unterschenkel

Abklärung wegen vermehrter Schwellung am rechten Unterschenkel

Farbultraschall Untersuchung: Querschnitt tiefe Beinvene (Kniekehle) teilrekanalisiert nach tiefer Beinvenenthrombose vor 5 Jahren

Farbultraschall Untersuchung: Querschnitt tiefe Beinvene (Kniekehle) teilrekanalisiert nach tiefer Beinvenenthrombose vor 5 Jahren

Farbultraschall Untersuchung: Längsschnitt . Tiefe Beinvene =a Hauptarterie = b

Farbultraschall Untersuchung: Längsschnitt. Tiefe Beinvene = a Hauptarterie = b

Messung Schweregrad vom venösen Rückfluss (tiefe innere Krampfader) mit der Farbultraschall Untersuchung

Messung Schweregrad vom venösen Rückfluss (tiefe innere Krampfader) mit der Farbultraschall Untersuchung

In der Regel thrombosiert eine tiefe Beinvene vollständig, das heisst in ihrem ganzen Querschnitt und auf einer ganz verschiedenen Länge. Das verbrauchte, von der Peripherie fliessende Blut, wird durch diesen Verschluss gestaut und umfliesst den verschlossenen Abschnitt durch sogenannte venöse Kollateralen (Umgehungskreislauf). Kollateralen sind seit der Geburt angelegte Umgehehungskreisläufe und können durch eine Mehrbelastung bis zu einem gewissen Grad kontinuierlich erweitert werden.

Sind genügend venöse Kollateralen vorhanden und in ihrer Grösse angepasst, ist der venöse Verschluss der tiefen Hauptvenen kompensiert, das heisst, Symptome sind praktisch keine vorhanden. Ein ungenügender Umgehungskreislauf führt jedoch zu einer peripheren venösen Stauung mit der Folge typischer Symptome wie Schmerzen, Schwellung-, Schwere-, Müdigkeitsgefühl der Beine und Blauverfärbung der Haut.

Nach einem akut venösen Verschluss (akute Thrombose) wird dieser langsam abgebaut (rekanalisiert). Wurde die akute Thrombose nicht im Anfangsstadium aufgelöst (Lyse Therapie) oder entfernt (Thrombectomie), sind die Klappen in den meisten Fällen dauerhaft defekt. Das heisst, das Blut fliesst nicht mehr Richtung Herz, sondern zurück in die Peripherie. Dieser Zustand wird als insuffizientes tiefes Venensystem bezeichnet mit den typischen Beschwerden einer venösen Stauung (vgl. oben, postthrombotisches Syndrom).

Eine Rekanalisation vom Venenthrombus ist nicht in jedem Fall vorteilhaft. Bleibt eine Thrombose chronisch vollständig verschlossen und sind die Kollateralen mit normal funktionierende Venenklappen genügend ausgebildet (kompensiert), spürt der Patient praktisch keine Beschwerden. Ist die Rekanalisation vom ehemaligen Venenverschluss vollständig und der Klappenapparat defekt, fliesst das venöse Blut zurück ins Bein mit der Folge einer chronisch venösen Hypertonie (Überdruck) und den Beschwerden eines postthrombotischen Syndroms (vgl. oben).

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Dr. med. Bruno P. Schwarzenbach 1. Oktober 2014

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